Als die Leinwand zitterte

Dass Göttingen einst als Filmstadt bekannt gewesen ist, wissen nicht mehr viele. Ein stiller Zeuge dieser Zeit ist die Figur von Heinz Erhardt als Streifenpolizist an der Kreuzung Weender Straße. Trotzdem glänzte Göttingen immer durch seine vielen Kinos, die ein buntes Angebot an Filmkunst zur Verfügung stellten, zumindest bis zum Februar des Jahres 2011. Dann wurde die Göttinger Kinoszene unangenehm durcheinander gewirbelt durch die plötzliche Schließung des Sterntheaters und des kleinen Programmkinos Cinema. Rüdiger Brandis besuchte daraufhin Wilfried Arnold, den Leiter des letzten verbleibenden Programmkinos der Stadt, dem Lumière, um aufzuklären, wie es zu diesen Ereignissen kam und wie die Zukunft des Kinos in Göttingen aussieht.